Archiv der Kategorie: NZZ Folio
Sterben muss jeder, bezahlen nicht
Erschienen in NZZ Folio, 4. Januar 2010 (PDF) Vergleichen lohnt sich: Je nachdem wo man stirbt, kostet die Bestattung ein kleines Vermögen, oder sie ist gratis. © Lukas Egli, 2009 Sterben muss nicht teuer sein: Als Alois H. Meyer (Name … Weiterlesen
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Vom Fach: Neulich an der Whiskybar
© NZZ Folio, 2. November 2009 Freitagabend, 22 Uhr an einer Hotelbar im Bündner Oberland. Feierliche Stimmung. Was reden die da? Wir übersetzen. Von Lukas Egli «Es gibt doch nichts Besseres als ein hübsches Dram Malt im Winter!» «Also, ich … Weiterlesen
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Editorial: Das Ausbildungsprinzip
Editorial: Das Ausbildungsprinzip Wer eine Berufslehre macht, lernt etwas, das er im Arbeitsalltag brauchen kann. In dieser Beziehung kann die Hochschule viel von der Lehre lernen. Von Lukas Egli Haben Sie gewusst, dass Universitätsabgänger ihr akademisches Wissen im Berufsleben oft … Weiterlesen
Das Risikopapier
Das Risikopapier Das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis gewährleistet einen soliden Karrierestart, zahlreiche Auf- und Umstiegsmöglichkeiten – und hat dennoch einen zweifelhaften Ruf. Zu Recht? Von Lukas Egli Sohn, du sollst es einmal besser haben! Es ist dieser elterliche Auftrag, der uns nach … Weiterlesen
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«Dummes Prestigedenken»
«Dummes Prestigedenken» Rolf Dubs kämpft seit Jahren für die bessere Akzeptanz der Berufslehre. Er erklärt, warum ein guter Liftmonteur bald mehr verdient als ein Universitätsprofessor. Von Lukas Egli und Andreas Heller Herr Professor Dubs, was würden Sie lernen, wenn Sie … Weiterlesen
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Der Weg zum «Chef»
Der Weg zum «Chef» Er will einmal ein grösseres, renommierteres Restaurant führen als sein Lehrmeister: Felix Pauli, Kochlehrling bei Georges Wenger in Le Noirmont. Von Lukas Egli Einen guten Koch erkennt man an seinem Gang: Ein Meister der Töpfe hebt … Weiterlesen
Vom Fach: Neulich auf dem Sportflugplatz
© NZZ Folio, 3. August 2009 Sonntagnachmittag, 14 Uhr 30 an der Flightline eines kleinen Flugfelds. Segelflugwetter. Was reden die da? Wir übersetzen. Von Lukas Egli «Oh, schau dort, eine Taurus! Das wird mein nächstes Flugzeug.» «Mh, ja, ja, das … Weiterlesen
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Der Sparschäler
© NZZ Folio, 6. Juli 2009 (PDF) Oskar Marti gehört zu den wenigen Köchen, die keinen riesigen Abfallberg produzieren. Was andere Leute kompostieren, landet bei «Chrüteroski» auf dem Teller. Von Lukas Egli Rillettes sind ein klassisches Abfallprodukt: würzige Brotaufstriche, die … Weiterlesen
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Vom Fach: Neulich unter Jugendlichen
© NZZ Folio, 6. Juli 2009 Früher Mittwochnachmittag, 14 Uhr 30 in einer schönen Quartierstrasse in Bern. Sonnenschein. Was reden die da? Wir übersetzen. Von Lukas Egli «Hey Jänu?» «Hey.» «Schlecht drauf?» «Bö?» «Löru kann jetzt den Kick Flip.» «Bö?» … Weiterlesen
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Vom Fach: Neulich am Töggelikasten
© NZZ Folio, 1. Juni 2009 Montagabend, 23 Uhr, in einer Szenebar in Zürich. Bierdunst und Zigarettenrauch. Was reden die da? Wir übersetzen. Von Lukas Egli «Spielt ihr noch lange?» «Hast du gefordert?» «Äh, nein. Was braucht’s?» «Einen Zweier.» «Okay. … Weiterlesen
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Vom Fach: Neulich im Jeansshop
© NZZ Folio, 4. Mai 2009 Freitagnachmittag, 16 Uhr in der Hosenabteilung eines US-amerikanischen Kleidergeschäfts. Vorsommerwetter. Was reden die da? Wir übersetzen. Von Lukas Egli «Ist die neue Kollektion schon da?» «Soeben eingetroffen.» «Wow, was für ein geiler Vintage-Denim! Die … Weiterlesen
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Editorial: Vom Vreneli verführt
© NZZ Folio, 6. April 2009 Der Reiz des Goldes ist tückisch. Nur wer seinem Glanz nicht verfällt, findet einen besonnenen Umgang mit ihm. Von Lukas Egli Da stand dieser graue Ordner. Er stand im untersten Regal im Wohnzimmer neben … Weiterlesen
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Der talentierte Monsieur Jaquet
© NZZ Folio, 6. April 2009 (PDF) Laut Justiz ist er ein Goldräuber, Hehler, Uhrenfälscher. Branchenkenner allerdings sagen, dass Jean-Pierre Jaquet nur das delikate Geschäft der Uhrmacherei optimiert hat. Von Lukas Egli Am 15. Januar 2002 überfielen zwei bewaffnete Männer … Weiterlesen
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Vom Fach: Neulich in der Online-Redaktion
© NZZ Folio, 6. April 2009 Donnerstagnachmittag, 15 Uhr im Sitzungszimmer eines grossen Nachrichtenportals. Was reden die da? Wir übersetzen. Von Lukas Egli «Was sagen die Netmetrix-Zahlen?» «Alles bestens. Die Live-Ticker bringen extrem viel Traffic.» «Gut für die Glaubwürdigkeit!» «Und … Weiterlesen
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«Dr. Doom» gibt Rat
© NZZ Folio, 6. April 2009 Der Schweizer Börsenguru Marc Faber alias «Dr. Doom» fürchtet in Sachen Gold nur die Euphorie der anderen Investoren, Frauen und die Enteignung. Von Lukas Egli und Daniel Weber Marc Faber, was sollen wir mit … Weiterlesen
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Vom Fach: Neulich im Bioladen
© NZZ Folio, 2. März 2009 Dienstagnachmittag an der Theke eines Reformgeschäfts in der Berner Innenstadt. Winterwetter. Was reden die da? Wir übersetzen. Von Lukas Egli «Salut Vreni.» «Saluuut, Claudia. Was darf ich dir denn geben?» «Hat es Brot vom … Weiterlesen
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Viermal begrüssen
© «NZZ Folio», Februar 2009 Will man maximalen Ertrag aus Zuwanderern holen, dürfen sie sich nicht in Parallelgesellschaften einrichten. Sonst wird’s teuer. Das weiss man in Basel seit zehn Jahren. Von Lukas Egli Migration ist eine ärgerliche Angelegenheit. Einwanderer erleben … Weiterlesen
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Vom Fach: Neulich hinter der Bühne
© NZZ Folio, 2. Februar 2009 Mittwochmorgen, 7 Uhr auf der leeren Hauptbühne einer mittelgrossen Oper. Neonlicht. Was reden die da? Wir übersetzen. Von Lukas Egli «Da bist du ja. Wir haben dich schon über Intercom gesucht.» «Ich war auf … Weiterlesen
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Vom Fach: Neulich beim Autohändler
© NZZ Folio, 5. Januar 2009 Donnerstag, 16 Uhr, auf dem Vorplatz eines Gebrauchtwagenhändlers im Oberemmental. Nieselregen. Was reden die? Wir übersetzen. Von Lukas Egli «Ist der W8 noch zu haben?» «Der Kombi? Ja, ja!» «Ein schönes Auto.» «Ein sehr … Weiterlesen
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Vom Fach: Neulich in der Weinhandlung
© NZZ Folio, 1. Dezember 2008 Von Lukas Egli «Oh, ein Barolo-Melchior von 2005. Ein gutes Jahr?» «Ein heisses Jahr. Der Nebbiolo kam im Juli an die Grenze zum Trockenstress. Trotzdem ein schöner Wein. Noch etwas hart, aber sehr lang.» … Weiterlesen
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Das hässliche Entlein
Grenchen ist der unattraktivste Ort der ganzen Schweiz. Wie lange noch? Die Krisenstadt arbeitet intensiv an ihrem Image. Und punktet.
Das grösste Ärgernis des SBB-Fahrplans ist der Halt des Intercitys von Zürich nach Neuenburg in Grenchen Süd. Steigt hier überhaupt jemals einer ein oder aus? Der Halt verspricht zudem ein «Nord», ein «West», ein «Ost». Ein Grenchen Nord gibt es wohl, aber nicht, weil der Ort so bedeutend wäre, dass er zwei Bahnhöfe brauchte. Vielmehr ist der Grund die ungünstige Lage der Stadt: Die SBB-Linie von Osten und die BLS-Linie von Norden vereinen sich erst einige hundert Meter vom Ortsausgang entfernt. Eigentlich wäre die doppelte Anbindung ans Schweizer Schienennetz ein Vorteil. Tatsächlich aber unterstreicht sie die Zweiteilung der Stadt am Jurasüdfuss und förderte ihren Niedergang. Weiterlesen
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Vom Fach: Neulich an der Viehschau
© NZZ Folio, 3. November 2008 Von Lukas Egli «Der Richter will erst rangieren, dann punktieren.» «So? Ja, dann. Das ist Denmaro. Wird im Jänner sechs Jahre alt.» «Hei! Was ist es?» «Weiss nicht. Der Besitzer hofft auf eine 95.» … Weiterlesen
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Jeder ein Pornostar
Youporn ist eine der meistbesuchten Internetseiten der Welt. Hier können Privatpersonen ihre selbstgedrehten Pornovideos hochladen. Das Amateurportal bietet Pornographie gratis an und macht so eine Milliardenindustrie kaputt. Oder ist das nur eine Legende?
Die Pornoindustrie war die erste Branche, die im Internet Geld verdient hat. Mehr noch, ohne die Pornographie wäre das Internet heute technisch nicht so weit entwickelt. Die Einbindung von Multimediafunktionen, sichere Zahlungsverbindungen, ja selbst Breitbandverbindungen – alles undenkbar ohne die immense Nachfrage nach Bildern von sexuellen Handlungen und eine Klientel, die bereit ist, für diese Bilder viel zu bezahlen. Laut Schätzungen sind mehr als die Hälfte aller Filme, die im Internet angeschaut werden, pornographischer Natur: «Sex sells.» Zumindest galt das bis März 2007. Da tauchte Youporn auf, das pornographische Pendant zum Videoportal Youtube. Die Umsätze der Pornoindustrie brachen empfindlich ein. Amateurpornographen zwangen mit einem Gratisangebot eine Milliardenindustrie in die Knie. So weit die Legende. Weiterlesen
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Der schönste Ort der Schweiz
Das Problem mit der Suche nach dem Paradies ist, dass auch andere es finden können.Ich habe es in der Provinz entdeckt: in C.*
Es gibt Orte, die gibt es nicht. Orte, die nirgendwo verzeichnet sind. Der Massstab der Strassenkarten ist zu gross, die Anzahl Einwohner für den öffentlichen Verkehr zu klein, der Raster der Trendsetter zu grob. Es sind Orte, von denen man meint, dass man nie hinkommt. Und wenn doch, dass sie nichts zu bieten hätten. Ein Glück! Ich fahre gerne dorthin, wo Sie nicht hinfahren. Oder wo Sie meinen, nicht hinfahren zu können. Zum Beispiel nach C.* Den Ortsnamen werde ich nicht verraten. Ich fahre jedes Jahr, ich fahre oft. Und finde es immer so vor, wie ich es mag. So soll es auch bleiben. Weiterlesen
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