Jeder ein Pornostar

© «NZZ Folio», Oktober 2008 (PDF)

Youporn ist eine der meistbesuchten Internetseiten der Welt. Hier können Privatpersonen ihre selbstgedrehten Pornovideos hochladen. Das Amateurportal bietet Pornographie gratis an und macht so eine Milliardenindustrie kaputt. Oder ist das nur eine Legende?

Von Lukas Egli

Die Pornoindustrie war die erste Branche, die im Internet Geld verdient hat. Mehr noch, ohne die Pornographie wäre das Internet heute technisch nicht so weit entwickelt. Die Einbindung von Multimediafunktionen, sichere Zahlungsverbindungen, ja selbst Breitbandverbindungen – alles undenkbar ohne die immense Nachfrage nach Bildern von sexuellen Handlungen und eine Klientel, die bereit ist, für diese Bilder viel zu bezahlen. Laut Schätzungen sind mehr als die Hälfte aller Filme, die im Internet angeschaut werden, pornographischer Natur: «Sex sells.» Zumindest galt das bis März 2007. Da tauchte Youporn auf, das pornographische Pendant zum Videoportal Youtube. Die Umsätze der Pornoindustrie brachen empfindlich ein. Amateurpornographen zwangen mit einem Gratisangebot eine Milliardenindustrie in die Knie. So weit die Legende.

Youporn ist eine der meistbesuchten Internetseiten der Welt. Laut dem Informationsdienst Alexa rangiert die Site derzeit auf Platz 40, mit einem weltweiten Marktanteil von 1,6 Prozent. Ende 2007 hatte sie auf dem 50. Rang gelegen. Auf den vorderen Plätzen befinden sich vor allem grosse Suchmaschinen wie Yahoo und Google. Youporn ist eine klassische Erscheinung des Web 2.0, des Mitmach-Internets, das auf «user generated content» setzt. Wie auf You­tube werden die Benutzer eingeladen, eigene Filme hochzuladen, Filme zu kategorisieren und zu bewerten und so das Angebot mitzugestalten. Im Unterschied zu Youtube handelt es sich aber um handfeste Pornographie.

Die technische Entwicklung der Massenmedien ist untrennbar mit der Pornographie verbunden. Von der Erfindung des Buchdrucks über die Fotografie bis zum Internet – die Darstellung sexueller Handlungen ist eine der treibenden Kräfte der medialen Evolution. Nur wenige Wochen nach Erfindung des bewegten Bilds sollen die Gebrüder Lumière den ersten Sexfilm gedreht haben. Mittlerweile werden weltweit zwischen 250 und 400 Millionen Porno-Internetseiten betrieben; die Zahlen divergieren je nach Quelle stark und sind kaum zu überprüfen. Auch über ihren wirtschaftlichen Ertrag existieren nur Mutmassungen. Konservative Schätzungen gehen von einem Umsatz von einer Milliarde Dollar im Jahr aus. Pornographiegegner beziffern die Umsätze der Industrie mit dem Hundertfachen.

Mittlerweile zählt die Youporn-Datenbank mehrere tausend Filme, unterteilt in «Neuste Videos», «Am besten bewertet» und «Am meisten angesehen». Youtube wird die am einfachsten verständliche Videosite genannt – Youporn ist in jeder Hinsicht noch leichter zu verstehen. Hier ist alles explizit. Egal, welche Vorlieben einer hat – wer hier sucht, wird fündig: «Pounded for a face full of cum», «Andrea gets fucked in both holes! Real Amateur!» und «Gorgeous Blonde fingered itself on webcam», verheissen die auch grammatikalisch oft abenteuerlichen Filmtitel. Wer sollte da noch für etwas bezahlen wollen, wo er nun doch alles gratis bekommen kann? Kein Wunder, wackelt die bis anhin so starke Stellung der Pornoindustrie im Internet. So zumindest will es, wie gesagt, die Legende. Ausnahmsweise ist deren Urheber bekannt.

Im September 2007 erschien in «Portfolio», einem amerikanischen Wirtschaftsmagazin, die erste und bisher einzige grosse Geschichte über das Phänomen Youporn. Der Artikel berichtete von einem Treffen zwischen dem vermeintlichen Besitzer des Gratisanbieters, Stephen Paul Jones, und Steve Hirsch, dem Gründer der Vivid Entertainment Group, einem der grössten Pornofilmproduzenten der Welt. «Mr. Jones» habe seine Internetseite verkaufen wollen, kolportierte die Autorin Claire Hoffman; sie war am Verkaufsgespräch nicht zugegen gewesen, sondern verliess sich auf die Aussagen des Porno-Tycoons aus dem San Fernando Valley. Hirsch äusserte sich Hoffman gegenüber skeptisch zur Offerte; einerseits traute er der Person nicht, die ihn besucht hatte, anderseits wollte ihm das Gratisgeschäfts­modell nicht recht einleuchten. Warum sollte er plötzlich verschenken, was er bisher erfolgreich verkauft hatte?

Die Autorin nahm die Fährte des geheimnisvollen «Mr. Jones» auf. Sie führte mehrere Telefonate mit ihm und spürte ihn schliesslich im Norden von Lake Tahoe auf, wo sie ihn zur Rede stellte. Nun wollte «Stephen Paul Jones» plötzlich nicht mehr Stephen Paul Jones heissen und wollte auch nicht mehr Besitzer von Youporn sein. Er präsentierte sich vielmehr als seriöser Mittelsmann, als einer, der im Pornoportal ein interessantes «Experiment» sah, aber seine siebenköpfige Familie vor dem zwielichtigen Business schützen wollte. «Mr. Jones» verwies vage auf Besitzer in Malaysia und Deutschland, Namen nannte er keine.

Claire Hoffmans Geschichte wurde mehrmals nachgedruckt, unter anderem in der «Sonntags-Zeitung». Der Wikipedia-Eintrag basiert, wie fast alles, was im Internet an Gerüchten und Informationen über Youporn kursiert, auf ihrer Recherche – einer Recherche, die letztlich nicht einmal Klarheit darüber gebracht hat, ob jener Stephen Paul Jones, der Steve Hirsch besucht hatte, derselbe «Stephen Paul Jones» war, den Hoffman am Lake Tahoe getroffen hat. Vor allem aber blieb die Autorin die Antwort auf die Frage schuldig: Wer betreibt Youporn? Und: Ist es rentabel? Am Ende ihrer Recherche besuchte Hoffman noch einmal den Porno-Tycoon Hirsch. Er habe beim besten Willen nicht herausfinden können, wie Youporn Geld verdiene. «Das ergibt alles keinen Sinn. Die verschenken Pornographie. Damit ist kein Dollar zu machen», erklärte der Branchenprimus mit Überzeugung. Und brachte damit eine zweite Legende in Umlauf: dass Youporn zwar eine der am meisten besuchten Internetseiten der Welt ist, ihren unvorstellbaren Kundenverkehr aber nicht in Bares ummünzen kann.

Dass Youporn Geld abwirft, steht ausser Frage. Jede Serverleistung kostet Geld, viel Geld – auch wenn die Leistung wie im Fall von Youporn langsam ist. Niemand würde jahrelang kostenlos Terabytes Speicherplatz zur Verfügung stellen, wenn es sich nur um ein «Experiment», wie es «Mr. Jones» nannte, oder um wirtschaftlichen Unfug handelte, wie es der kaufunwillige Pornokönig Hirsch insinuierte. Wer die Internetseite besucht, sieht, dass Youporn tatsächlich Teil der Pornoindustrie ist. So inseriert der Hardcoreproduzent Brazzers regelmässig auf Youporn; er zeigt Trailer seiner neusten Werke. Auch der Edelerotikhersteller Met-Art ist präsent; bei ihm kann man via Webcam an Fotoshootings dabei sein.

Nach Einschätzung von Nils Molitor, Regisseur von Magmafilm und einem der einflussreichsten Pornofilmproduzenten Deutschlands, ist nur ein kleiner Teil des Filmmaterials auf Youporn tatsächlich «homemade», von Amateuren hergestellt. «Man findet vor allem Werbetrailer und Raubkopien», sagt Molitor. Was ihm als Produzent natürlich nicht egal ist. «Youporn verbreitet bei den Usern den Eindruck, dass das Hochladen von Pornos unproblematisch sei. Also machen es die Leute. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Filme illegal ist», sagt der Pornograph.

Die Pornobranche macht derzeit das durch, was die Musik­industrie vor rund zehn Jahren erlebt hat: dass sich ihre Inhalte im Web 2.0 verselbständigen. Laut Molitor sind die Umsatzeinbrüche erheblich. Seit Anfang 2007 sei der deutsche Pornomarkt um 30 bis 40 Prozent geschrumpft. Der Einbruch betreffe vor allem Onlineanbieter. Diese wehren sich mit zum Teil unzimperlichen Mitteln gegen die Datenpiraterie. In Deutschland werden Pornokon­sumenten nicht selten von dubiosen Inkassofirmen «ab­gemahnt», wenn sie sich in Internettauschbörsen – meist unwissend – urheberrechtlich geschützte Ware heruntergeladen haben. Rund 250 Franken betragen die Rechnungen in der Regel. Wer sie bezahlt, wird in Ruhe gelassen. Wer sich weigert, kann sich auf langwierige und peinliche Auseinandersetzungen gefasst machen.

Das kannibalistische Verhalten von Youporn und seinen Klonen wie Redtube und Pornotube, die seit März 2007 im Internet auftauchen, hat in der US-Pornoindustrie breiten Widerstand geweckt. Der Produzent Jason Tucker von Falcon Foto will nun mit der PAK Group, einem Zusammenschluss von Geschädigten, gegen die Gratisanbieter vorgehen. «Wir sind kurz davor, die grossen Sites einzuklagen», erklärt er. «Wir streben einen Präzedenzfall an.» Das Hauptproblem seien nicht Privatpersonen, welche die Portale mit illegalem Material fütterten, sondern die Betreiber der Internetseiten selbst, welche die Urheberrechtsverletzungen auf ihren Portalen duldeten.

Tucker geht davon aus, dass rund 70 Prozent der Inhalte auf Youporn Raubkopien sind. Die Industrie verliere deswegen jährlich Millionen von Dollar, während die Piratenseiten für ein einziges Werbebanner 20000 bis 30000 Dollar pro Woche, also gut eine Million Dollar im Jahr, einsackten. Dem will die PAK Group einen Riegel schieben. «Wir wissen, wer diese Portale betreibt, wir wissen, wo die Betreiber wohnen und wo sie abrechnen. Wir werden sie zur Kasse bitten», sagt Tucker. Die Prozesse der Musik- und Filmindustrie gegen Youtube hätten gezeigt, dass es auch im ­Internet möglich sei, die Urheberrechte zu schützen. «Wenn wir jetzt nicht konsequent zurückschlagen, wird der Schaden noch grösser», ist Tucker überzeugt. «Der Internetbenutzer scheint nicht zu verstehen, dass er langfristig nicht nur die Umsätze der Pornoproduzenten empfindlich schwächt, sondern auch die Pornoproduktion selbst mindert, die er doch so schätzt.»

Die drohenden juristischen Auseinandersetzungen dürften «Mr. Jones» ungelegen kommen. Der Gratispornoanbieter profitiert erheblich vom Image, eine Amateur-Com­munity zu sein. Der in Insiderkreisen als «Autoren­filmer» bekannte Nils Molitor erklärt die grosse Anziehungskraft von Youporn so: «Die Illusion, dass hier echte Menschen im Internet ihre Freundinnen oder Exfreundinnen vorführen, kann ein professioneller Porno nie bieten. Das ist ein Kick ohnegleichen.» Das Pornoportal spielt sehr geschickt mit dem immer beliebter werdenden «Amateur»-Genre, das dem Zuschauer suggeriert, Zeuge einer authentischen Sexszene zu sein.

Aber auch die wenigen «Homemade»-Filme auf Youporn stammen nicht von «echten» Amateuren. Vielmehr gibt es eine wachsende Zahl von Kleinunternehmerinnen, die mit Freunden oder Bekannten jede Woche zwei, drei kurze Filme drehen und auf Youporn ihre Dienstleistungen bewerben, die sie auf Internetseiten wie Mydirtyhobby oder Michaelryan verkaufen. Wie zum Beispiel «Maggy», eine Münchnerin, die sich im Internet als 18-jährige Verwaltungsangestellte präsentiert und als «jung, geil, devot und unverbraucht» anpreist, tatsächlich aber eine Professionelle ist: «Maggy» bessert ihre Einkünfte auch mit Geschlechtsverkehr mit ihren Zuschauern auf.

«Viele glauben, ich sei nur ein Fake», schrieb sie neulich auf ihrer Homepage und lud ihre Zuschauer zum Gegenbeweis an eine einschlägige Veranstaltung. Einzige Bedingung: «Wer stinkt, kann gleich wieder heimfahren», warnte sie. Es gibt auch Darstellerinnen, die unter ihren Zuschauern eine Art Wettbewerb ausschreiben: Wer am meisten Filme herunterlädt, darf beim Drehen einer Filmsequenz mitmachen.

«Dass sich Pornodarstellerinnen ihren Zuschauern anbieten, war früher ein Tabu», sagt André Grab von der Mascotte Film in Zürich, mit rund 6000 Filmen im Programm und einem guten Dutzend Eigenproduktionen im Jahr ein ernst zu nehmender Mitspieler auf dem deutschsprachigen Pornomarkt. Der Tabubruch hat Konsequenzen: «Es gibt heute keine richtigen Pornostars mehr. Die Darsteller sind nicht mehr exklusiv.» Der Internetboom führt laut Grab zu einem Imageverlust. Vorbei seien auch die Zeiten, als die Filme noch einen Hauch von Geschichte und Humor enthielten; dafür sei in den kurzen Filmsequenzen schlicht kein Platz mehr.

Davon abgesehen aber steht der Verkaufsleiter von Mascotte der Internetisierung der Pornographie offen gegenüber. «Die Branche jammert. Lassen wir sie jammern.» Immer wenn eine neue Technologie auf den Markt komme, gebe es schmerzhafte Veränderungen.

Als in den 1980er Jahren VHS markttauglich wurde, prophezeiten Pessimisten das Ende des Pornofilms. «Das Gegenteil ist eingetreten», sagt Grab. «In den USA wurde nur noch schneller produziert. VHS hat einen Pornoboom eingeläutet.» Die gegenwärtige Entwicklung wird für die Branche noch einschneidender sein: Multimedia- und Internettechnologien bauen weitere Schwellen ab – finanzielle, ­gesellschaftliche und moralische. Heute verfügt fast jeder über ein Mobiltelefon mit Kamera und einen Computer. Theoretisch ist also jeder in der Lage, wie «Maggy» selbst Pornos zu drehen. Während Pornographie früher in Spezialgeschäften oder Videotheken gekauft oder ausgeliehen werden musste, hat heute jeder zu Hause Zugang zu allen erdenklichen pornographischen Spielarten, auch zu illegalen. Die gesellschaftliche Ächtung der Pornographie bleibt bestehen. Sie hat ihre Wirkung aber weitgehend verloren.

Zwar seien die Verkäufe physischer Datenträger rückläufig, bestätigt Grab. Die Nachfrage nach Pornographie insgesamt werde aber grösser. Wer über einen vernünftigen Internetshop verfüge, verkaufe weiterhin gut. Die Mascotte Film AG investiert darum kräftig ins Internet. Die ­Zukunft gehört der Video-on-Demand-Technik, die es ermöglicht, gegen Bezahlung das zeitlich begrenzte Recht zum Herunterladen zu vergeben. «Youporn ist für unsere Branche kommerziell eher eine Chance denn ein Problem», findet Grab. Die Gratispornoseite sei ein effizientes Marketinginstrument geworden. Den meisten Pornokonsumen­ten genügten die kurzen Filmchen auf Dauer sowieso nicht. Schon bereut er, die Lancierung des letzten Mascotte-Stars, Louisa Lamour, nicht mit Trailern auf Youporn unterstützt zu haben.

Die Probleme des Phänomens Youporn sieht der Zürcher Pornoverkäufer anderswo: im Altersnachweis, der gemäss Gesetz jederzeit für alle Protagonisten erbracht werden muss, und im HIV-Schutz. «All jene Hobbyfilmer, die selbst Filmsequenzen hochladen, verfügen nicht über die nötigen Dokumente, die in unserer Branche elementar sind», so Grab. Dazu gehört ein Aidstest. «Dank einer konsequenten Organisation hat die Pornoindustrie weniger Aidstote zu beklagen als Hollywood», sagt André Grab. «Homemade»-Produktionen würden diese Berufssicherheit untergraben.

Neuerdings bietet Youporn einen «Premium»-Service an, ein Video-on-Demand-Portal, auf dem gegen Kreditkartennummer legal professionelle Pornos in voller Länge heruntergeladen werden können. Es scheint, als hätte «Mr. Jones» herausgefunden, wie die unglaublichen Besucherzahlen in Geld umzuwandeln sind: Man fixe möglichst viele Internetbenutzer gratis an – und offeriere ihnen den echten Stoff komfortabel im nächsten Regal. Gegen Bezahlung, versteht sich. Es ist die alte Regel: Wer seine Ware gratis anpreist, verkauft letztlich am meisten.

Unklar ist weiterhin, wer wirklich hinter Youporn steht. Besitzerin der Internetdomain ist gemäss World Intellectual Property Organisation eine «Midstream Media International NV» mit Sitz in Curaçao auf den Holländischen Antillen. Juristisch vertreten wird die Firma von «Jeffrey Parker and Company» in London. Gehostet wird die Internetseite nach Angaben des Bundesamts für Polizei, das die Entwicklung der Gratispornoanbieter im Internet genau beobachtet, auf Servern in den USA. Interviewanfragen bleiben unbeantwortet. Der neue Pornogigant spielt Verstecken. Gut möglich, dass der Porno-Tycoon Steve Hirsch selbst an Youporn beteiligt ist und die «Portfolio»-Story nur eine geschickte PR-Aktion war, zur Untermauerung der «Amateur»-Legende und zum Erregen von Aufmerksamkeit – im unendlichen Datenmeer ein wichtiger Marktfaktor. Auch das eine These, die bestens geeignet ist, eine Internetlegende zu werden.

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